TRICKFILMWOCHENENDE WIESBADEN zeigt Kasseler Filme

Die Filme „Iki“ von Florian Maubach und „Happy Life“ von Sun&Egg wurden beim diesjährigen Trickfilmwochenende Wiesbaden gezeigt. Das Trickfilmwochenende präsentierte vom 18.-21. Oktober ein Programm aus 120 internationalen Animationsfilmen im Ostflügel des Biebricher Schlosses.

Happy Life“ ist der Abschlussfilm des Duos Sun&Egg, er erzählt die Probleme eines jungen Mannes, der am frühen Morgen mit unangenehmen Überraschungen konfrontiert wird. „Iki“ zeigt eine Fahrrad-Reise nach Litauen, der Titel steht dabei für das litauische „Tschüss!“.

Links:
www.florianmaubach.de
www.filme-im-schloss.de

A KIND OF SAD STORY in Medienkunstausstellung „Monitoring“

Bei der Medienkunstausstellung „Monitoring“, die im Rahmen des 29. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofestes stattfindet, werden in diesem Jahr unter den 17 ausgestellten Arbeiten auch zwei junge Kasseler Künstler repräsentiert. Neben Kristin Meyer („la la la“) aus der Klasse von Prof. Bjørn Melhus zeigt Trickfilmer Dennis Stein-Schomburg seine interaktive Animation „A Kind of Sad Story“.

Die Ausstellung findet an 5 Orten im und um den KulturBahnhof Kassel statt und wird am 14.11.2012 um 19 Uhr eröffnet. „A Kind of Sad Story“ wird im Südflügel des KulturBahnhof zu sehen sein. Es ist ein Pop-Up-Buch, auf das mittels „projection mapping“ Animationen projiziert werden, welche die erzählte Geschichte visuell unterstützen. Der Zuschauer bestimmt durch umblättern, wann das nächste Kapitel eingeleitet wird. Bereits beim vergangenen RUNDGANG der Kunsthochschule Kassel war das Buch ein starker Publikumsmagnet.

Die 17 Arbeiten konkurrieren um den „Golden Cube“. Der in diesem Jahr um 1.000 Euro erhöhte und nun mit 3.500 Euro dotierte Preis wird am 18.11. im Rahmen der großen Abschlussveranstaltung des Festivals im Bali Kino verliehen.

Weitere Künstler_innen der Ausstellung sind:

Tilmann Aechtner: Avatare, Offenbach 2011 /Philipp Artus: Snail Trail, Köln 2011 / Clarisse Hahn: Our Body is a Weapon, Paris 2012 / Francis Hunger: Tolpa, Leipzig 2012 / Simona Koch: Grenzen, Berlin / Neustadt an der Aisch 2010-12 / Steffen Köhn, Paola Calvo: A Tale of Two Islands, Berlin 2012 / Emanuel Mathias: Nebahats Schwestern, Leipzig 2011 /  Henrike Naumann: Triangular Stories , Berlin 2012 / Hein-Godehart Petschulat: Die Wand, Leipzig 2012 / Sascha Pohle: Statues Also Die, Düsseldorf / Amsterdam 2012 / Taiki Sakpisit: A Ripe Volcano, Bangkok 2011 / Marko Schiefelbein: I can. You can., Braunschweig / Berlin 2012 / Oli Sorenson: antimap, Montreal 2012 / Florian Thalhofer: Das Geld und die Griechen, Berlin 2012 / Pim Zwier: Atemlos, Halle / Amsterdam 2012

Eröffnung: 14. November 2012, 19 Uhr, Südflügel im KulturBahnhof
Ausstellung: 15. bis 18. November 2012, Kasseler Kunstverein, KulturBahnhof Kassel, Galerie Coucou, Nachrichtenmeisterei

Öffnungszeiten
Mittwoch, 14. November, 19-23 Uhr
Donnerstag, 15. November, 17-22 Uhr
Freitag, 16. November, 17-22 Uhr
Samstag, 17. November, 17-22 Uhr
Sonntag, 18. November, 17-20 Uhr

www.kasselerdokfest.de
Freier Eintritt an allen Ausstellungsorten!

HESSISCHER FILMPREIS für „Henker“ von Baoying Bilgeri

Am Freitag, 12.10.2012 wurde in der Alten Oper in Frankfurt/Main der Hessische Filmpreis 2012 verliehen. In der Kategorie Kurzfilm gewann Baoying Bilgeri mit ihrem 7-minütigen Abschlussfilm „Henker“ den mit 5.000 Euro dotierten Preis.

Überglücklich nahm Baoying Bilgeri den Preis bei der feierlichen Verleihung am Freitag aus den Händen der beiden Laudatoren Felicitas Woll und Andreas Schmidt entgegen. Die Jury bestand in diesem Jahr aus Jakob Claussen (Produzent), Andreas Schmidt (Schauspieler), Reiner Schöler (Referatsleiter Film HMWK), Ellen Wietstock (Filmjournalistin) und der Jury-Vorsitzenden Maria Wismeth (Geschäftsführerin Hessische Filmförderung).

Die Jurybegründung:

Ein kurzer, kluger Film über eine vom Mittelalter bis in unsere Zeit hineinreichende Tradition: Ein Sohn übernimmt vom Vater den Beruf, in diesem Fall den des Scharfrichters. In knapp sieben Minuten erzählt Baoying Bilgeri mit den Mitteln des Animationsfilms bravourös von substanziellen Konflikten und den Grundfragen menschlichen Zusammenlebens.“

In diesem Jahr wurde der Kurzfilmpreis geteilt, weiterer Gewinner war Stefan Müller mit seinem Film „Der Notfall“. Der Film „Henker“ wurde mit Mitteln der Hessischen Filmförderung gefördert und in 2010/2011 produziert, insgesamt dauerte die Produktion 18 Monate. Dies ist der zweite erfolgreiche Film von Baoying Bilgeri: Bereits „Die Wahrheits Quizshow“ (2009) lief auf internationalen Festivals wie dem ITFS Stuttgart, in Annecy, Zagreb und Uppsala.

Link zum Film: http://vimeo.com/42758573
Link zur Website von Baoying Bilgeri www.bilgeri.eu
Link zum Beitrag des Hessischen Rundfunks über die Preisverleihung: Klick! [http://www.hr-online.de/website/includes/video_popup.jsp?vId=mp4:flash/fs/geschichten/121014191209_121014_filmpreis_5314.flv&color=ffffff&start=4.6&image=mp4:flash/fs/geschichten/121014191209_121014_filmpreis_5314.flv]


Baoying (Mitte) bei der Preisverleihung. Links die beiden Laudatoren Andreas Schmidt und Felicitas Woll, rechts von ihr Moderator Adnan Maral und Stefan Müller, ebenso Gewinner des Kurzfilmpreises.
( Bild: © www.hessischer-filmpreis.de)