HESSEN TALENTS auf der 66. Berlinale

Die HESSEN TALENTS waren auf der 66. Berlinale. Mit dabei aus der Trickfilmklasse waren Ferdinand Kowalke mit »Blue Brain«, Elisabeth Zwimpfer mit »Ships passing in the night« , Dennis-Stein Schomburg mit »The old man and the bird«, Theresa Grysczok und Florian Maubach mit »Trapped«.

HESSEN TALENTS 2016 auf der 66. Berlinale

Auch auf der diesjährigen Berlinale zeigt die hFMA zehn ausgewählte Filme aus drei Hochschulen im HESSEN TALENTS 2016- Programm: zwei Screenings im Europäischen Filmmarkt (EFM).

MITTWOCH 17. FEBRUAR 2016 von 11:00 – 13:00 Uhr im CinemaxX 12 / Voxstraße 2 / 10785 Berlin (U/S-Bahn Potsdamer Platz)

Viele der Filmemacher/innen werden auf der Berlinale persönlich anwesend sein.

Die HESSEN TALENTS nehmen auch am Dienstag, 16.02. am 9. Empfang der Filmhochschulen in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen teil. Dort ist der hessische Nachwuchs an der Seite der bundesdeutschen Filmhochschulen präsent, sowohl in der Mediathek, als auch mit einem eigenen Infostand und beim Abendempfang.

Die HESSEN TALENTS sind eine bundesweit einzigartige Initiative: ein hochschulübergreifendes Filmprogramm, das zeigt, welche Talente aus Hessens akademischer Filmausbildung hervorgehen.

( Quelle: hFMA )


hFMA
Berlinale

Workshop mit Regina Pessoa

Im Wintersemester 15/16 war die portugiesische Trickfilmerin Regina Pessoa eine Woche zu Besuch in der Trickfilmklasse. Nach einer Vorstellung ihrer Werke wurden die Teilnehmer*innen aufgerufen, zum Thema »my dark side« kurze Loops zu entwickeln. Es wurde dazu angeregt, die dunkelsten Seiten in sich zu entdecken, formal sollte außerdem mit starken Hell-Dunkel-Kontrasten gearbeitet werden.

Regina Pessoa stand den Teilnehmer*innen immer mit hilfreicher und motivierender Kritik zur Seite. Am Ende gab es einige tolle Ergebnisse zu bewundern. Zum Rundgang im Sommer 2016 sorgten Maren Wiese und Christina Dix für eine Ausstellung der Loops im Rahmen des Rundgangs 2016.

Regina Pessoa auf Vimeo
Ciclopefilmes.com

Madagaskar begegnen – Trickfilmklasse Kassel beim Dokfest

Die Workshopfilme „Dreams“ und „Zoma“ werden am 11.11.2015, 13:15, Großes Bali Kino beim Dokfest im Sonderprogram „Madagaskar begegnen – Encountering Madagascar“ zu sehen sein.

Auf Madagaskar – einer Insel so groß wie Frankreich und Luxemburg zusammen – gibt es nur ein einziges Filmfestival. Das RFC (Rencontres du Film Court de Madagascar) ist nicht nur ein Begegnungsort für Filmemacher (Rencontres: franz. Begegnung, Zusammenkunft), sondern schafft auch Chancen zur Ausbildung, die es sonst nicht gibt. An neun Tagen fanden 2015 neben vielfältigen Screenings madagassischer und internationaler Filme, Workshops und Seminare statt, die von Experten aus der ganzen Welt geleitet werden. Das RFC nimmt so den Platz einer Filmschule ein, die es gegenwärtig noch nicht gibt.

Im letzten Jahr konnte ein Austausch zwischen der Trickfilmklasse der Kunsthochschule Kassel und dem RFC arrangiert werden. Drei Filmemacher und der Direktor des Festivals kamen nach Kassel und erschufen gemeinsam mit den Studenten der Trickfilmklasse in 48 Stunden den Workshopfilm „Dreams“. Zwei der Studenten und eine Mitarbeiterin der Kunsthochschule Kassel besuchten darauf hin im Frühjahr diesen Jahres das RFC in der Hauptstadt Madagaskars. Dort wurde gemeinsam ein zweiter Film, diesmal zum Thema Markt (Zoma: malagasy Freitagsmarkt) erarbeitet.

Zwei Ausbildungsorte – zwei Begegnungen – zwei Workshopfilme, die eine Auswahl der besten aktuellen madagassischen Kurzfilmproduktionen umrahmen. Eine kleine Sensation, denn erst seit einiger Zeit entstehen entgegen aller Widrigkeiten wieder professionelle Filmproduktionen in Madagaskar. In einem Land, dass sich gegenwärtig von einer autokratischen Herrschaft und diversen Regierungsumstürzen erholt, in dem es kein einziges Kino mehr und kaum Mittel zur kulturellen Förderung gibt, schließt sich eine wachsende Gruppe junger Filmemacher zusammen und erfindet ihre Filmindustrie neu.

Vier dieser Cineasten schenken uns mit ihren Filmen einen Einblick in den madagassischen Alltag. Was diese Filme vereint ist ihr einfühlsamer Blick auf einen kleinen Ausschnitt des Lebens, in dem sich die Welt spiegelt.

So wie diese kleine, aber feine Filmindustrie praktisch aus dem Nichts erwachsen ist, so entsteht gerade das erste Kino in der Hauptstadt Tana. Die Bestuhlung ist noch auf dem Weg zur Insel, doch die Leidenschaft zum Film ist schon längt angekommen.

Preview »Ships Passing in the Night« im Hessischen Verwaltungsgerichtshof

Elisabeth Zwimpfer, Studentin der Trickfilmklasse präsentiert ein Preview ihres Abschlussfilms im Lichthof des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs.

Eröffnet wird die Ausstellung durch den Präsidenten des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs Dr. K.-Hans Rothaug, und Martina Bramkamp, Professorin für Trickfilm im Studiengang Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel, wird in die Ausstellung einführen.

»Ships Passing in the Night«
Eröffnung: 15. April 2015, 17.00 Uhr
Ausstellung: 16. April bis 3. Juli 2015
Ort: Hessischer Verwaltungsgerichthof
Brüder Grimm Platz 1
34117 Kassel

Ankündigung des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs
Elisabeth Zwimpfer

Impression: Trickreich Fünfzehn

Am vierten, fünften und sechsten Februar nahmen Liebhaber der Animation im Bali Kino Kassel Platz.
Die rund zwanzig neusten Werke der Trickfilmklasse unterhielten ihr Publikum mit lebensnahen, poetischen, witzig-absurden und konfrontierend direkten Inhalten.

Im Zeitungsartikel schreibt Mark-Christian von Busse: „Von Befangenheit oder Zurückhaltung kann bei den Studierenden keine Rede sein.“
Auf das Sahnehäubchen und den einzigen Abschlussfilm dieser Präsentation – „The Old Man and The Bird“ von Dennis Stein-Schomburg – musste verzichtet werden. Zumindest ein Ausschnitt ließ das Potenzial des Kunstwerks erahnen, das auf der Berlinale Premiere feiern durfte. 

Fotos von Gert Hausmann.

Impressionen vom Trickreich 14

Am fünften, sechsten und siebten Februar Abend dieses Jahres, fand das gut besuchte Trickreich Vierzehn im Bali Kino Kassel statt. Die Initiatoren: die Studierenden der Kasseler Trickfilmklasse, blicken auf drei feierliche Vorführungen und volle Säle zurück. Neben der Omage- Reihe an Harry Kramer, dessen Premiere letzten Sommer in der Künstler- Nekropole im Habichtswald gefeiert wurde, dem Abschlussfilm „An Adventurous Afternoon“, wie weiteren Arbeiten der jungen Animatoren, war auch der jüngste Film des wissenschaftlichen Mitarbeiters der Trickfilmklasse Martin Schmidt namens „Emil“ zu sehen. Die HNA schrieb: „Wie gewohnt, beschäftigen sich bei dem dreitägigen Festival „Trickreich“ […] die neuesten Arbeiten der Trickfilmklasse der Kunsthochschule mit – skurilen- Fragen des Lebens.“

TRICKREICH VIERZEHN – 5.+6.+7. Februar 2014 •   23. Januar 2014

Harry Who?

Am Freitag, den 21. Juni um 23 Uhr lädt das documenta Archiv, die Trickfilmklasse der Kunsthochschule Kassel in Zusammenarbeit mit dem Sepulkralmuseum zur Filmaufführung ‘Harry Who?’ in die Nekropole im Habichtswald ein.
Zum Anlass der 1100 Jahrfeier der Stadt Kassel entwickelten Studenten unterschiedliche Kurzfilme, die das Werk und Leben des Documenta-Künstlers Harry Kramer in den Vordergund stellen.

Bereits im Wintersemester 2011 produzierten Studenten der Trickfilmklasse den mittlerweile preisgekrönten Puppentrickfilm „Regel Null“, welcher als homage zum Film ‘Die Schleuse’ (1961) im Frühjahr 2012 auf dem Symposium ‘Fundsache Kramer’ im TheaterFigurenMuseum in Lübeck vorgestellt wurde.
Aufbauend auf diesen Erfolg wurde im Wintersemester 2012 mit dem Projekt ‘Harry Who?’ die Spurensuche fortgesetzt.

Besuche im Kramer Archiv im Aschrotthaus und eine Führung im Museum für Sepulkralkultur eröffneten den Studenten eine nahezu einzigartige Sicht auf Werk und Künstler. Die genutzten Film- und Trickfilmtechniken variieren zwischen Realfilm, Zeichen-, Computer- und Puppentrick, ihre Aufführung in der kürzesten Nacht des Jahres ist der großzügigen Unterstützung der Firma Ambion, der freundlichen Hilfe der Firma Boxan und der Erlaubnis des Forstamtes Kassel zu verdanken.

Eröffnet wird das Programm mit dem Film die „Sackgasse“, einer Gemeinschaftsproduktion von Harry Kramer und Wolfgang Ramsbott aus dem Jahr 1963.

Im Anschluß daran werden 13 Kurzfilme der Studenten der Trickfilmklasse unter der Leitung von Professor Martina Bramkamp vorgestellt. In diesen Arbeiten nähern sich die Filmemacher auf verschiedene, teils abstrakte, teils sehr persönliche Art Harry Kramer, der im Zeitraum von 1971 bis 1992 als Professor für Bildhauerei in Kassel lehrte.

Das Filmprogramm, präsentiert im „Spielraum“ von Werner Ruhnau, und die Nekropole selbst, als Kunstwerk im öffentlichen Raum von Harry Kramer geschaffen, sollen zum Gedenken und Weiterdenken ermutigen.