Lobende Erwähnungen für LILITHS PET und TINY&BIG

Vor wenigen Tagen wurden die ausgezeichneten Spiele des renommierten 14. Independent Games Festival in San Francisco bekannt gegeben. Darunter sind auch zwei Spiele von Studenten und ehemaligen Studenten der Trickfilmklasse, die jeweils mit einer „Hororable Mention“ geehrt wurden.

„Lilith´s Pet“, ein Spiel von Daniel Van Westen (Trickfilmklasse), Alexander Gerb und Philipp Beau (Fachbereich Informatik) bekam eine Lobende Erwähnung in der Sektion „Student Showcase“. In dem für iPhone und Android entwickelten Spiel muss der Spieler eine Made (nämlich Lilith´s Geburtstagsgeschenk) vor den Gefahren retten, in welche das ausgebüxte Tier sich während seiner Reise in der Kanalisation begibt. Link: http://www.lilithspet.com/

„Tiny&Big“, das 3D-Adventure des Kasseler Game-Studios „Black Pants“ gewann ebenso eine Lobende Erwähnung, allerdings für „Technical Excellence“ im Hauptwettbewerb. Das Spiel war in einer früheren Fassung im vergangenen Jahr bereits Gewinner im „Student Showcase“. Link: http://www.tinyandbig.com/

Wir freuen uns sehr über die Auszeichnungen und gratulieren!

Prädikat für HENKER von Baoying Bilgeri

Der Abschlussfilm „Henker“ von Baoying Bilgeri hat von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden das Prädikat „besonders wertvoll“ bekommen. In 3D Animation erzählt der rund 7-minütige Film die Geschichte eines Henkersohns, der den Beruf des Vaters ergreift und sich an seinem ersten Arbeitstag mit einer schweren Entscheidung konfrontiert sieht.

Die Filmbewertungsstelle bewertet Filme mit “besonders wertvoll”, die innerhalb ihrer Gattung bzw. ihres Genres besonders herausragen. Die Auszeichnung hat – auch in Kombination mit Festivalteilnahmen – eine finanzielle Förderung für neue Projekte zur Folge (FFA Referenzförderung).

Aus der Jurybegründung: „Mit einfachen, aber überzeugenden Mitteln der Animation wird in diesem Kurzfilm eine schöne und stimmige Atmosphäre erzielt. Mit ausgefeilter Dramaturgie erzählt der Film seine Geschichte, die Spannung erzeugt und zugleich emotional berührt. Eine Reflexion über Schuld und Unschuld und das ewi1ge Spiel um Ideale wie Gerechtigkeit und Ehrverständnis.“

Wir freuen uns und gratulieren zum Prädikat!

THE DAY I TURNED INTO A GHOST auf Tour

Das animierte Musikvideo „The day I turned into a ghost“ (Musik: The good morning diary) von Ines Christine Geisser und Kirsten Carina Geisser war im November auf zwei Festivals und gewann zudem den 3. Platz bei „Premierenwald“, einem Kurzfilmwettbewerb des Deutschen Filminstitut (DIF), der Kampagne „Wir sind Wald“ und ŠKODA AUTO Deutschland.

Bei der Preisverleihung am 05.11.2011 im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt wurde den Schwestern das Preisgeld von 1000 € und eine Traubeneiche überreicht. Der Film lief im November weiterhin bei den Flensburger Kurzfilmtagen vom 09.-12. november 2011) und beim 11. up-and-coming Int. Film Festival Hannover, das vom 24.-27. November 2011 stattfand.

Wir gratulieren und hoffen, dass die Traubeneiche ihren Platz im Hof der Trickfilmklasse findet!

https://vimeo.com/19409718

www.wir-sind-wald.de/
www.up-and-coming.de
www.flensburger-kurzfilmtage.de

DEUTSCHER NACHWUCHSFILMPREIS für Dennis Stein-Schomburg

Vor rund zwei Wochen gewann er den „Goldenen Herkules“ beim 28. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest, jetzt wurde der Kurzfilm „Andersartig“ von Dennis Stein-Schomburg erneut ausgezeichnet. Beim 11. up-and-coming Int. Filmfestival in Hannover erhielt der Film den renommierten „Deutschen Nachwuchsfilmpreis 2011“.

Der Preis wird bei dem im zweijährigen Turnus stattfindenden Festival „up-and-coming“ in Hannover in drei Altersklassen verliehen und beinhaltet neben einem Preisgeld eine zweijährige Produzenten-Patenschaft durch Profis aus der Filmbranche, welche die Preisträger bei einem neuen Projekt begleiten.

Dennis Stein-Schomburg, der seit 2007 an der Kunsthochschule Kassel studiert, fand den Stoff zu „Andersartig“ noch während der Schulzeit, als er bei einem Besuch mit seiner Klasse in der Psychiatrie die betagte Hildegard Wolgemuth kennenlernte, die im Krieg als Waisenkind als einzige einen Bombenangriff überlebte, weil sie nicht wie die anderen Kinder in den Luftschutzkeller ging. Inspiriert durch diese Geschichte entwickelte er „Andersartig“, in Anna Magdalena Becker aus Kassel fand er dabei eine großartige Sprecherin für seinen Film. Rund 9 Monate arbeitete Dennis Stein-Schomburg an „Andersartig“, es ist nach „Schattengewächs“ sein zweiter Animationsfilm.

Die Kasseler Kunsthochschule ist unter den Preisträgern in den letzten Jahren gut vertreten: Vor vier Jahren gewann Jan Riesenbeck, Student der Filmklasse, den Nachwuchsfilmpreis mit seinem Film „Kopfgeburtenkontrolle“. Im Jahr 2009 und in diesem Jahr ging eine „Lobende Erwähnung“ der Jury an Nico Sommer (2009 für „Stiller Frühling“, 2011 für „Schwarz Weiss Deutsch“), der in diesem Jahr in der Filmklasse der Kunsthochschule Abschluss gemacht hat.

Wir freuen uns über den Preis und gratulieren herzlich!

Link zum Film auf www.vimeo.com
http://vimeo.com/3168643

Website des Deutschen Nachwuchsfilmpreises
www.up-and-coming.de
www.stein-schomburg.de
Website von Nico Sommer

GOLDENER HERKULES für Dennis Stein-Schomburg

Mit seinem Film „Andersartig“ hat Dennis Stein-Schomburg beim 28. Dokumentarfilm- und Videofest Kassel (Dokfest) den mit 2500 Euro dotierten Preis „Goldener Herkules“ gewonnen. Der Film erzählt die Geschichte des Waisenmädchens Hildegard Wolgemuth, das im Zweiten Weltkrieg einen Bombenangriff nur dadurch überlebt, dass es „anders artig“ ist.

Freudestrahlend nahm Dennis Stein-Schomburg den Preis beim Finale des Dokfest entgegen. Es ist in diesem Jahr bereits die zweite Auszeichnung für den Film: im August gewann er bereits den „Haydauer Stein“ bei den Haydauer Filmtagen.

Aus der Jurybegründung:

„Aus Mathebuchzahlen wird ein fliegender Fisch, aus Pusteblumen werden Bomber, dann Bomben und schließlich ein schreckliches Kriegserlebnis. Dennis Stein-Schomburg erzählt in Andersartig in bewegenden vier Minuten das Leben von Hildegard Wohlgemuth vor dem Krieg und im Krieg. (…) Die authentische Sprecherstimme der alten Frau und die beeindruckenden Bilder fügen sich zusammen zu einem kleinen und gleichzeitig großen Meisterwerk.“

Der „Goldene Schlüssel“ ging in diesem Jahr an „Work Hard-Play Hard“ von Carmen Losmann (Lobende Erwähnung: Půlnoc von Klára Tasovská). Den „Golden Cube“ für die beste Medieninstallation bei der Ausstellung Monitoring gewann Anu Penannen mit „Le ruine de regard“ (Lobende Erwähnung: „The Tenth Sentiment“ von Ryota Kuwakubo).

Der Hessische Rundfunk (hr) hat in seiner HR2 Kultur am 14.11. über den Preisträger berichtet (Link zur Sendung http://www.hr-online.de)

Website von Dennis Stein-Schomburg: www.stein-schomburg.de
Website des Dokfest Kassel: www.filmladen.de/dokfest

Prädikat BESONDERS WERTVOLL für Kasseler Abschlussfilme

In ihrer letzten Sitzung hat die Filmbewertungsstelle Wiesbaden (FBW) zwei Abschlussfilmen von Studenten der Trickfilmklasse Kassel das Prädikat „Besonders wertvoll“ verliehen. Die ausgezeichneten Filme sind „Die Flaschenpost“ von Florian Grolig und „About Love, Hate and the other ones“ von Tobias Bilgeri. Letzterer ist zudem „Kurzfilm des Monats September“ auf der Website der Filmbewertung.

Die Filmbewertungsstelle bewertet Filme mit “besonders wertvoll”, die innerhalb ihrer Gattung bzw. ihres Genres besonders herausragen. Die Auszeichnung hat – auch in Kombination mit Festivalteilnahmen – eine finanzielle Förderung für neue Projekte zur Folge. Auf jeden Fall bedeutet sie aber eine große Auszeichnung für die Filme der Kasseler Studenten.

In ihrer Begründung erklärte die Jury Florian Groligs Film „Die Flaschenpost“ zu einem „dunklen Schauerstück, bei dem die Filmemacher genau den richtigen Ton gefunden haben, um Poes Erzählung gerecht zu werden„.

Bei „About Love, Hate and the other ones“, der aus 4 kurzen Episoden war die Jury „überrascht, wie nuanciert die Ausdrucksmöglichkeiten sind, die der Filmemacher mit seinen wenigen Grundelementen ausdrücken kann“.

Wir freuen uns über die Auszeichnung und gratulieren!


Die Flaschenpost


About love, hate and the other ones

„Die Flaschenpost“ nominiert für FIRST STEPS AWARDS

Ein junger Mann schwimmt auf stürmischer See, er ist kurz vorm Ertrinken. Zunächst scheint ein schwarzes Segelschiff die erhoffte Rettung zu bringen, doch an Bord beginnt der Gerettete zu begreifen, was das Ziel der Expedition ist. Und das Schiff folgt weiter unaufhaltsam seinem Kurs nach Süden. Das ist die Handlung des Abschlussfilms von Florian Grolig, der damit für den FIRST STEPS AWARD 2011 in der Kategorie Kurz- und Animationsfilme bis ca. 25 Minuten nominiert ist.

FIRST STEPS wurde vor über 10 Jahren als private Initiative der Filmbranche und Filmwirtschaft ins Leben gerufen und zeichnet jedes Jahr die besten Abschlussfilme deutschsprachiger Filmschulen aus. Mit FIRST STEPS soll den jungen Filmemachern der Kontakt zur professionellen Filmbranche ermöglicht werden und mit der finanziellen Auszeichnung des Awards können neue Projekte finanziert werden.

Florian Grolig hat mit „Die Flaschenpost“ (engl. „MS Found In A Bottle“) im letzten Jahr seinen Abschluss in der Trickfilmklasse gemacht, derzeit arbeitet er beim Kasseler Gamestudio „Black Pants“ [http://www.tinyandbig.com/] an deren Spiel „Tiny&Big“. Der Film lief auf diversen Festivals, darunter DOK Leipzig, Animated Dreams Tallinn oder IKFF Hamburg. Auf dem Avanca Festival in Portugal erhielt der Film eine „Special Mention“ für den besten Animationsfilm.

Die Preisträger des FIRST STEPS AWARD werden am 23. August 2011 im Rahmen der Preisverleihung im Theater am Potsdamer Platz bekannt gegeben.

Mehr Informationen zum Award unter http://www.firststeps.de
Der Film auf VIMEO: http://vimeo.com/19708134
Website von Florian Grolig: www.panopticum.eu

Kunsthochschule Kassel beim ADC-Festival

In diesem Jahr wurden die hessischen Kunsthochschulen eingeladen, sich am ADC-Festival, dem jährlichen Treffen des Art Directors Club auf der Frankfurter Messe, mit einem eigenen Beitrag zu beteiligen. Im Rahmen der vom ADC gestellten Box von 3 x 3 x 2,5 m wurde eine Schaufensterausstellung ausgerichtet, in der täglich (vom 6. bis zum 8. Mai) wechselnde Ausstellungen zu sehen waren.

Begleitend dazu gab es zu jedem Tag einen Abreiß-Flyer mit kurzen Informationen zu den Künstlern. Das Ambiente komplettierte ein Automat direkt neben der Box, aus dem man sich ein zufälliges Reiseziel mit Überraschung ziehen konnte. Konzipiert und realisiert wurde die Ausstellung von Florian Maubach (Student der Trickfilmklasse) und Markus Kämmerer (Student der Fotoklasse).

Aus der Trickfilmklasse waren in der Ausstellung vertreten: Stefan Vogt, Nils Knoblich, Daniel von Bothmer, Florian Maubach. Weiterhin stellten aus: Aiko Okamoto, Daniel Stubenvoll, Eduard Petkun, Verena Waldmüller, Markus Färber, Markus Kämmerer, Sören Gerhardt.

Preis für Trickfilmstudenten

Bei der Preisverleihung des ADC Junior Award im Rahmen des Festivals gewann Martin Schmidt für seinen Film DER PRÄZISE PETER in der Kategorie „Film“ eine GOLDENE NADEL, Lea Schönfelder bekam für ihr Spiel UTE eine BRONZENE NADEL in der Kategorie „Digitale Medien“.

Wir gratulieren!

Tiny&Big ist Preisträger beim DEUTSCHEN COMPUTERSPIELPREIS


Große Freude bei den Spielentwicklern von Black Pants: Ihr Spiel Tiny&Big hat beim Deutschen Computerspielpreis in der Kategorie „Bestes Nachwuchskonzept aus Schüler- und Studentenwettbewerb“ gewonnen. Der mit 35.000 € dotierte Preis ist nicht die erste Auszeichnung, die das Kasseler Team mit dem Spiel gewinnt.

Black Pants sind eine Gruppe aus Studenten und ehemaligen Studenten der Trickfilmklasse sowie Informatik-Absolventen der Ing.-Schule Kassel, die sich vor rund zwei Jahren zusammenfanden, um gemeinsam ein Computerspiel zu entwickeln. Die Informatiker hatten eine 3d-Spiele-Engine geschrieben und suchten die Zusammenarbeit mit Trickfilmern, um ein 3d-Adventure Spiel zu entwickeln. Die Kooperation war fruchtbar: Im vergangenen Jahr ist eine erste Demo von Tiny&Big erschienen und hat in der Welt der unabhängigen Spielemacher und Spieler für Aufsehen gesorgt. Erst vor wenigen Tagen reisten Black Pants in den USA zum Independent Games Festival in San Francisco, um dort ihre Auszeichnung im Studentenwettbewerb entgegen zu nehmen. Dann gewannen sie in Austin (Texas) den Unity Award im Rahmen des SXSW Festivals.

Am vergangenen Mittwochabend wurden Black Pants in München im Rahmen einer festlichen Gala nun bei der Vergabe des Deutschen Computerspielpreises ausgezeichnet. Mit strahlenden Gesichtern nahmen Christian Niemand und Sebastian Stamm als Vertreter der Gruppe den Preis für das beste Konzept im Nachwuchswettbewerb entgegen. Der damit verbundene Geldpreis in Höhe von 35.000 € ermöglicht der Gruppe, auch weiterhin unabhängig zu bleiben und an der Entwicklung von Tiny&Big zu feilen. Im Herbst soll eine neue Version erscheinen, mit neuen Features und mehreren Levels.

Wir freuen uns mit Black Pants und gratulieren!

www.tinyandbig.com

WERKSCHAU der Trickfilmklasse in Brüssel


Kassel zu Gast in Brüssel: das renommierte Festival ANIMA (4. bis 13. März 2011) widmete der Trickfilmklasse in diesem Jahr ein eigenes Programm. Die Werkschau wurde von Prof. Thomas Meyer-Hermann präsentiert.

Der Film „Der präzise Peter“ von Martin Schmidt lief zusätzlich im Wettbewerb und wurde mit dem „Preis des jungen Publikums“ ausgezeichnet. Andreas Hykade, der ehemalige Professor der Trickfilmklasse, gewann mit „Love & Theft“ den Grand Prix des Festivals.

Wir gratulieren den Gewinnern!

Link zur Website von ANIMA http://www.animatv.be/
Link zur Website von Martin Schmidt http://www.herrschmidt.tv/
Link zum Film „Love & Theft“ auf Youtube http://www.youtube.com/watch?v=rEUxlwb2uFI